{"id":1175,"date":"2017-07-24T08:18:44","date_gmt":"2017-07-24T06:18:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sv-heiligenfelde.de\/wordpress\/?p=1175"},"modified":"2017-07-24T08:56:17","modified_gmt":"2017-07-24T06:56:17","slug":"das-maerchen-wird-zur-lehrstunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sv-heiligenfelde.de\/wordpress\/2017\/07\/24\/das-maerchen-wird-zur-lehrstunde\/","title":{"rendered":"Das M\u00e4rchen wird zur Lehrstunde &#8211; W\u00fcrttemberg-Cup SVH 0:5 gegen Bremer SV"},"content":{"rendered":"<p><em>Auszug aus dem Syker Kurier vom 24.07.2017<\/em><\/p>\n<div class=\"articlecontent articleview\">\n<h1 class=\"subtitle\">Der Bremer SV l\u00e4sst dem SV Heiligenfelde im Finale des W\u00fcrttemberg-Cups keine Chance \u2013 5:0<\/h1>\n<div id=\"landscapeSlides\" class=\"slides-container landscape\">\n<div class=\"slides\">\n<div class=\"slidesjs-container\">\n<div class=\"slidesjs-control\">\n<div class=\"slideimage imagecontent top-large-image-container landscape slidesjs-slide\" data-image-weight=\"1\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.e-pages.dk\/weserkurier\/11525\/assets\/a143765824i0010_max1024x.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"image-gallery-teaser multiple large\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slides-progressbar\"><\/div>\n<div class=\"slides-captions\">\n<div class=\"slides-captions-elm-0 caption\">Makellose Vorstellung des Bremen-Liga-Meisters: Bremens Amateur-Fu\u00dfballer des Jahres vom W\u00fcrttemberg-Cup-Champion Bremer SV, Frithjof Rathjen (links), im Duell mit Heiligenfeldes Lars Diedrichs.<\/div>\n<div class=\"slides-captions-elm-1 caption no-display\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"content\">\n<div class=\"content-body\">\n<div class=\"subarticlecontent\"><\/div>\n<p class=\"\">Ristedt. Die m\u00e4rchenhafte Geschichte des SV Heiligenfelde, der sich personell gebeutelt, doch mit viel Leidenschaft bis ins Finale des W\u00fcrttemberg-Cups in Ristedt vorgek\u00e4mpft hatte, nahm gegen den Bremer SV ein j\u00e4hes Ende. Der Meister der Bremen-Liga demontierte den sich tapfer wehrenden Bezirksligisten nach allen Regeln der Kunst und siegte mit 5:0 (2:0). \u201eDer Gegner war heute \u00fcberm\u00e4chtig. Dennoch sind wir stolz auf die Leistung der Mannschaft, darauf wie sie sich engagiert bis ins Finale vorgearbeitet hat\u201c, lobte das Heiligenfelder Spielertrainer-Gespann Tobias Dickmann\/Bj\u00f6rn Isensee unisono den Spirit des Teams. Auch BSV-Trainer Sasa Pinter w\u00fcrdigte dessen Auftritt. \u201eWir wussten, dass wir geduldig spielen m\u00fcssen. Eine ganze Zeit haben es die Heiligenfelder gut verteidigt. Letztendlich hat sich unsere Geduld ausgezahlt\u201c, res\u00fcmierte der \u00dcbungsleiter des frischgebackenen, achtmaligen Titeltr\u00e4gers mit einer Portion Genugtuung ob der durchweg \u00fcberzeugenden Darbietung seiner Sch\u00fctzlinge.<\/p>\n<p>Von Beginn an kamen die Hansest\u00e4dter agiler aus den Startl\u00f6chern, bisweilen dr\u00e4ngte sich den 500 Zuschauern ein Bild auf, das eher einem Handballspiel zweier ungleicher Kontrahenten entsprach als einem Fu\u00dfballspiel. Fast ausschlie\u00dflich waren die BSV-Kicker im Vorw\u00e4rtsgang, schn\u00fcrten die Heiligenfelder mit halbkreisf\u00f6rmigen Ballstafetten vor dem Sechzehnmeterraum regelrecht ein und warteten geduldig auf den richtigen Moment, den Angriff abzuschlie\u00dfen. \u201eDas haben wir so erwartet\u201c, begr\u00fcndete Isensee die tief stehenden SVH-Defensivreihen, die ihrerseits auf den einen Konter hofften, um die nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehaltene \u00dcberraschung doch noch herbeizuf\u00fchren. Und tats\u00e4chlich standen die Verteidiger zun\u00e4chst wie Schlachtt\u00fcrme und \u00fcberdauerten standhaft Wellen wuchtiger BSV-Angriffe. Aus der Distanz flogen zwei Warnsch\u00fcsse Alexander Arnolds aus etwa 20 Metern \u00fcber das Tor (2.\/6.). Kurz darauf rettete der stark aufgelegte SVH-Keeper J\u00f6rn Wachtendorf vor dem str\u00e4flich allein gelassenen Onur Uzun (7.) und kl\u00e4rte einen 25-Meter-Kracher von Simon Cakir (11.). Die BSV-\u00dcbermacht nahm Fahrt auf. Schnell kombinierte sich immer wieder das Trio aus Cakir, Sebastian Kurkiewicz und Uzun in die Heiligenfelder Gefahrenzone, vers\u00e4umte aber den Abschluss. Auf der anderen Seite war es ein gut getimter R\u00fcckpass von Isensee auf Jannis K\u00f6hnenkamp, dessen Schuss aus 19 Metern zur ersten Offensivaktion der Heiligenfelder f\u00fchrte (22.). Die waren in der Folge erneut im Gl\u00fcck, als Cakir der Ball bei seinem Abschluss aus 15 Metern Torentfernung \u00fcber den Schlappen rutschte (29.). \u201eWir wollten die Partie so lange wie m\u00f6glich offen gestalten\u201c, f\u00fchrte Isensee den Matchplan der Heiligenfelder aus, der bis zur 37. Minute aufging. Nachdem SVH-Schlussmann Wachtendorf ein 18-Meter-Geschoss von Cakir nur wegfausten konnte, stand Kurkiewicz zehn Meter vor dem Tor goldrichtig und verwandelte mit dem R\u00fccken zum Tor im Fallen gekonnt zum 1:0 f\u00fcr den Favoriten. Der Bann schien auf BSV-Seite gebrochen, der SVH wankte. Das nutzte der Titelverteidiger bei einer flachen Ecke von Kurkiewicz aus, der den einlaufenden Boris Koweschnikow sah. Der wiederum fackelte nicht lange und drosch das Leder zum vorentscheidenden 2:0 unhaltbar f\u00fcr Wachtendorf in die Maschen (41.).<\/p>\n<p>Wer jetzt dachte, der Bremer SV w\u00fcrde in Durchgang zwei ob der komfortablen F\u00fchrung das Tempo drosseln, t\u00e4uschte sich. Im Gegenteil: \u201eF\u00fcr uns z\u00e4hlt nicht blo\u00df der Titel bei diesem Turnier. Es geht darum, es als willkommene Vorbereitung zu begreifen\u201c, f\u00fchrte BSV-Coach Pinter aus. Dementsprechend rotierten die Hansest\u00e4dter durch, weil sich vor dem Startschuss in der Liga am kommenden Freitag m\u00f6glichst alle Spieler f\u00fcr einen Startelfeinsatz empfehlen wollten. Das brachte frischen Wind in die BSV-Offensive, die \u00dcberlegenheit des Bremen-Ligisten war noch dr\u00fcckender. \u201eBei uns lie\u00df zudem die Kraft nach. Auch die Pr\u00e4zision fehlte\u201c, gestand Heiligenfeldes Isensee, der sich bei den wenigen, entlastenden Offensivaktionen seiner Elf mehr und mehr an der nahezu fehlerfreien Verteidigungsreihe um Bremens Amateur-Fu\u00dfballer des Jahres, Frithjof Rathjen, aufrieb. Auch die Angriffsformation des Bremen-Liga-Meisters wusste zu gefallen, weil sie variabel agierte und in ihren Abschlussversuchen zunehmend unberechenbarer erschien. Das hatte auch mit der Hereinnahme Florent Aziris zu tun, der sich als quirliger Antreiber in fast alle Offensivaktionen einschaltete und diese \u00fcberfallartig dirigierte. Wieder und wieder konnte der SVH jedoch auf Torwart Wachtendorf bauen, der die Schlacht scheinbar nicht verloren geben wollte. Deshalb dauerte es bis zur 73. Minute, bis Arnold aus der Drehung von halblinks zur verdienten 3:0-F\u00fchrung des BSV einschoss. Die Heiligenfelder mussten dem laufintensiven Verteidigen zunehmend Tribut zollen und streckten allm\u00e4hlich die Waffen. F\u00fcr den BSV sicherten sich im Anschluss noch G\u00f6khan Y\u00fccel, der Wachtendorf mit einer Bogenlampe \u00fcberwand (81.), und nochmals Kurkiewicz, der einen strammen, direkten Freisto\u00df versenkte, ihre Eintr\u00e4ge in die Torsch\u00fctzenliste. Den Schlusspunkt setzte aber ein anderer: Denn J\u00f6rn Wachtendorf parierte selbst zwei Minuten vor dem Ende so stark gegen Elmehdi Faouzi, als k\u00f6nne er sein Team damit ins Elfmeterschie\u00dfen retten. Freilich \u00e4nderte das nichts mehr am souver\u00e4n errungenen achten Titel f\u00fcr den Bremer SV, lie\u00df allerdings einige R\u00fcckschl\u00fcsse auf die formidable Entwicklung dieser Heiligenfelder Mannschaft zu, was zumindest an diesem Tag beide Teams zu Siegern machte.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr uns z\u00e4hlt nicht blo\u00df der Titel. Es geht um<\/p>\n<p>die Vorbereitung.\u201c<\/p>\n<p>BSV-Coach Sasa Pinter<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auszug aus dem Syker Kurier vom 24.07.2017 Der Bremer SV l\u00e4sst dem SV Heiligenfelde im Finale des W\u00fcrttemberg-Cups keine Chance \u2013 5:0 Makellose Vorstellung des Bremen-Liga-Meisters: Bremens Amateur-Fu\u00dfballer des Jahres vom W\u00fcrttemberg-Cup-Champion Bremer SV, Frithjof Rathjen (links), im Duell mit Heiligenfeldes Lars Diedrichs. Ristedt. 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